Vue aérienne de Strasbourg avec la cathédrale Notre-Dame au coucher du soleil Strasbourg vue du ciel, la cathédrale en repère. Et si vous partiez à sa découverte depuis l'Hôtel Origami, à 10 minutes du centre ?

Straßburg in 2 Tagen

Zwei Tage sind kurz. In Straßburg passt das gut: Die Stadt lässt sich zu Fuß erkunden, die meisten Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Straßen auseinander, und den Rest übernimmt die Tram. Man muss nicht hetzen, um das Wesentliche zu sehen. Hier ist eine einfache Route: ein Tag im historischen Zentrum, ein zweiter zwischen Europa und der Neustadt. Vom Hôtel Origami im Stadtteil Cronenbourg sind es 10 Minuten mit der Tram bis zur Place de l'Homme de Fer, mitten im Zentrum.

Tag 1: das historische Herz

Beginnen Sie mit dem Liebfrauenmünster. Seine einzelne Turmspitze war lange das höchste Bauwerk der Christenheit, und aus der Nähe beeindruckt das Spitzenwerk aus rosa Sandstein ebenso wie aus der Ferne. Stellen Sie sich im Inneren gegen 12:30 Uhr vor die astronomische Uhr: Dann ziehen die Apostel vorbei. Und wer die Kraft hat: Die Aussichtsplattform ist die 330 Stufen wert und bietet den schönsten Blick über die Dächer.

Das Münster in Kürze

  • Innenraum: Eintritt frei, täglich von 8:45 bis 12 Uhr und von 13:30 bis 17:30 Uhr.
  • Astronomische Uhr: Apostelumzug um 12:30 Uhr. Kostenpflichtiges Ticket, morgens an der Place du Château abzuholen (sonntags und feiertags geschlossen).
  • Aussichtsplattform: 330 Stufen, 66 Meter hoch, Blick über die Stadt, die Vogesen und den Schwarzwald. 8 € regulär, 5 € ermäßigt. Im Sommer von 9:30 bis 20 Uhr geöffnet, letzter Aufstieg um 19:15 Uhr.

Von dort geht es weiter zum Carré d'Or, dem Gassengewirr voller Geschäfte rund um die Place Kléber, den zentralen Platz der Stadt. Nehmen Sie sich Zeit für ein Mittagessen in einer echten Winstub, den elsässischen Gaststuben, in denen man Sauerkraut und Flammkuchen an karierten Tischdecken isst. Einige empfehlen wir in unserem Artikel über die Winstubs.

Der Nachmittag gehört der Petite France. Das ehemalige Gerberviertel mit seinen Fachwerkhäusern, die sich über das Wasser neigen, ist der meistfotografierte Winkel der Stadt, und der Spaziergang ist völlig kostenlos. Gehen Sie weiter bis zu den Gedeckten Brücken und dem Vauban-Damm: Die Panoramaterrasse des Damms liefert das komplette Postkartenmotiv, mittelalterliche Türme und aufgereihte Kanäle.

Tag 2: Europa und die Neustadt

Straßburg ist nicht nur eine Altstadt. Am zweiten Tag wechseln Sie Maßstab und Jahrhundert. Nehmen Sie die Tramlinie E Richtung Europaviertel. Das Europäische Parlament kann kostenlos besichtigt werden: Den Plenarsaal kann man außerhalb von Sonntagen und Sitzungen sehen. Ringsum bilden der Europarat und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte eine Skyline, die in Frankreich ziemlich einzigartig ist. Um Straßburgs Rolle als europäische Hauptstadt ganz zu verstehen, ergänzt unser Artikel über das Europaviertel den Besuch gut.

Nur wenige Schritte entfernt gönnen Sie sich eine Pause im Orangerie-Park. Sechsundzwanzig Hektar, der älteste Park der Stadt, und vor allem seine Störche, das elsässische Wahrzeichen, das man hier live entdeckt.

Heben Sie sich das Ende des Tages für die Neustadt auf, die nach 1871 erbaute deutsche Stadt. 2017 von der UNESCO ausgezeichnet, ist sie der Teil, den die meisten Besucher auslassen, und das ist schade: breite Alleen, monumentale Fassaden, eine Mischung der Stile, die ein Jahrhundert deutsch-französischer Geschichte erzählt. Wenn die Beine schlappmachen, lassen Sie den Tag lieber mit einer Bootsfahrt ausklingen: Die Batorama-Boote legen an der Place de la Cathédrale ab und bieten eine überdachte Fahrt, auch bei Regen ideal. Unser Artikel über die Entdeckung Straßburgs per Boot beschreibt die Strecken.

Praktische Tipps

Das gesamte Zentrum ist zu Fuß machbar. Für den Rest ist die Tram König:

  • Linien A und D für das historische Zentrum (Haltestellen Grand'Rue, Langstross).
  • Linie E für das Europaviertel (Haltestelle Parlement Européen).
  • Vom Hôtel Origami: 10 Minuten mit der Tram, 12 Minuten mit dem Rad auf den Radwegen, 25 Minuten zu Fuß.

Beim Budget kosten viele Highlights nichts:

  • Kostenlos: die Petite France, die Gedeckten Brücken, der Innenraum des Münsters, der Orangerie-Park und die Besichtigung des Plenarsaals des Europäischen Parlaments.
  • Kostenpflichtig: die Münsterplattform (8 €), die Batorama-Rundfahrt (19,30 € Erwachsene, 11,90 € Kinder) und die Museen.
  • Die Strasbourg City Card (5 €, 3,50 € Kinder, 7 Tage gültig) bietet 20 bis 50 % Ermäßigung auf die Plattform, Batorama und die Museen. Achtung: Der öffentliche Nahverkehr ist nicht enthalten.

Welche Jahreszeit wählen: von April bis Juni ist das Licht weich und die Terrassen öffnen. Im Sommer bleibt die Stadt lebendig und kühlt sich am Wasser ab. Und von Ende November bis Weihnachten übernimmt der Weihnachtsmarkt das ganze Zentrum. Um Ihr Budget bei den Eintritten optimal zu nutzen, werfen Sie einen Blick auf die Strasbourg City Card.

Zwei Tage zu Fuß sind anstrengend: Denken Sie an Abwechslung. Eine Radtour entlang der Kanäle bringt Schwung und deckt mehr Strecke ab; wir erklären alles in unserem Führer Straßburg mit dem Rad.

Bleiben Sie einen Tag länger

Zwei Tage für das Wesentliche, warum also nicht einen dritten Tag zum Durchatmen gönnen? Mit unserem Sommerangebot ist die dritte Nacht bei Direktbuchung zum halben Preis. Genug, um sich Zeit zu lassen: ein ruhiger Morgen im Hotel oder auf zum Spa unseres Schwesterhotels, dem Athéna Spa, um das Wochenende sanft ausklingen zu lassen. Angebot entdecken und buchen.

Häufige Fragen

Wie viele Tage braucht man, um Straßburg zu besichtigen?

Zwei Tage reichen für das Wesentliche: das Münster, die Petite France und das Europaviertel. Ein dritter Tag lässt Zeit für die Neustadt im Detail, eine Bootsfahrt oder eine Radtour entlang der Kanäle.

Was kann man in Straßburg bei Regen unternehmen?

Das Münster und seine astronomische Uhr lassen sich im Trockenen besichtigen, ebenso die Museen des Palais Rohan (Schöne Künste, Archäologie, Kunstgewerbe). Die überdachte Batorama-Bootsfahrt ist bei Regen eine sichere Wahl, genau wie eine herzhafte Einkehr in einer Winstub.

Ist die Petite France kostenlos?

Ja. Durch die Petite France zu schlendern, an den Gedeckten Brücken entlangzugehen und auf die Terrasse des Vauban-Damms zu steigen, kostet nichts. Nur die Restaurants, Konditoreien und bestimmte Führungen sind kostenpflichtig.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch in Straßburg?

April bis Juni für sanftes Licht und Terrassen, der Sommer für die Atmosphäre am Wasser und Ende November bis Weihnachten für den berühmten Weihnachtsmarkt. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz.

Was sollte man in Straßburg essen?

Die Klassiker sind Sauerkraut, Flammkuchen (tarte flambée) und Baeckeoffe, am besten in einer traditionellen Winstub. Süß: Verlassen Sie die Stadt nicht ohne Kougelhopf oder Bretzel.

Preise und Öffnungszeiten im Juli 2026 geprüft, bitte vor dem Besuch auf den offiziellen Websites bestätigen.